2. Radsport 2010

Drössiger PZ Racing Team Hürtgenwald

Die mittlerweile, weit über die Kreisgrenzen, bekannte Rennradmannschaft, aus Hürtgenwald bei Düren, kann auch in diesem Jahr wieder auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Das Team schaffte viele Podiumsplatze und konnte somit manches Eliterennen durcheinander wirbeln. Die Renntermine lagen nicht nur in Aachen oder Köln, sondern auch schon mal weit weg vom Heimatrevier, wie zum Beispiel in Dortmund. Die Leistungen im Jahr 2010 dürften wohl die Sponsoren motivieren den Bestand des Teams zu fördern. Das Fahrerfeld besteht ausnahmslos aus Nebenberuflichen Rennfahrern, die ihr Hobby weit oberhalb des normalen Pensum mit viel Spaß betreiben. Der ein oder andere wird zum Saisonende wohl mehr als 15000 Kilometer in den Beinen haben. Weitere Informationen zum Team und Verein unter (bsv-profil.de).

Rund um Düren zeigt einen spannenden Rennverlauf
Rund um Düren zeigt einen spannenden Rennverlauf

Radprofi Christian Knees vom Team Milram

Profiradsport muss nicht weit von der eigenen Haustüre entfernt sein. So könnte die Situation des noch Milram Profis Christian Knees beschrieben werden. Er ist wohnhaft in Euskirchen-Stotzheim, dieser Ort ist nur circa 20 Kilometer von Düren entfernt. Der 1981 geborene Sportler begann seine Kariere im Telekom Nachwuchsteam, bevor er dann schließlich nach weiteren Aufbaustationen innerhalb von Deutschland beim Team Milram landete. Sein wohl größter Erfolg war der Sieg bei der Bayernrundfahrt im Jahr 2008. Da das Team zum Ende der Saison aufgelöst wird, bleibt die Hoffnung, dass er einen neuen Rennstall finden wird und an seine Erfolge anknüpfen kann. Weitere Informationen hier.

Im Hintergrund lauert der gefürchtete Besenwagen
Im Hintergrund lauert der gefürchtete Besenwagen

Bergzeitfahren in Schmidt am 04.09.

Radsport kann wohl kaum unterschiedlicher sein. Jedes Jahr Anfang September wird es schon zur Tradition, dass die Eifelhöhen für einen Nachmittag gesperrt werden, da sich bis zu 1000 Rennradfahrer auf den Weg machen, diese zu erkunden. Das Bild des Zuschauers könnte wohl kaum mehr Kontrast erleben. Sind es die ganz normalen Hobbyfahrer, die mit viel Spaß und Ergeiz ihre Runde bestreiten, kommen auf der anderen Seite Zeitfahrräder mit passend gekleideten Fahrern daher, die um jede Sekunde kämpfen. Im Abstand von 20 Sekunden wurden die Radfahrer in Schmidt auf die Strecke geschickt. Für den Zuschauer sind das optimale Gegebenheiten einen ständig vorbeilaufenden Rennverlauf mitzunehmen. Das Wetter war optimal und somit hatten alle Teilnehmer nach 33 Kilometern und 800 Höhenmetern ihren Spaß. Abschließend sei erwähnt, dass dieses Event das einzigste Jedermannrennen im Kreis Düren ist. Weitere Informationen unter (Tus-Schmidt)