Rund um Dueren 2012

Ausreißer bleiben ohne Erfolg für ihre Arbeit

Die Radsportler bei "Rund um Düren" hatten in diesem Jahr auf der 130 Kilometer langen Strecke nicht nur mit den bis zu 14 Prozent steilen Anstiegen zu kämpfen. Auch das Wetter sollte sie auf eine harte Probe stellen. War es in den letzten Jahren stets radsporttauglich, gab es in diesem Jahr auf den Eifelhöhen böigen Wind bei nur 7 Grad Celsius. Die angekündigten Schauer hielten sich entgegen des Wetterberichtes in Grenzen. Als Zuschauer (diesmal ohne Rennrad) fühlst du dich in Kreuzau wohl. Viele eiferten mir nach und strömten in Scharen durch Kreuzau, um sich in einer der Logenstehplätze nahe dem Zielstrich einzufinden. Die Fraueneliteklasse, war auf einem ortsinternen Rundkurs unterwegs, bis schließlich Melanie Hessling (OSG Westfalen Dortmund) das Rennen für sich entschied. In diesem Jahr gab es erstmals wieder ein Damenrennen. Auch wenn das Fahrerfeld kleiner ausfiel als bei den Männern, war die sportliche Klasse durchweg sehenswert und das Tempo hoch.

"Elite Radrennen - Rund um Düren"
"Elite Radrennen - Rund um Düren"

Nachdem die U17 Jugend das Ziel überschritten hatte, kam die Spannung auf das nun noch offene Eliterennen der Herrn zum Höhepunkt. Der Toursprecher berichtete immer wieder von Ausreißversuchen auf dem Weg nach Kreuzau. Zuerst kam eine drei Fahrer Starke Gruppe auf den fünfmal zu durchfahrenden Rundkurs an. Nach den ersten beiden Runden war auch diese Flucht nutzlos in die Brüche gegangen. Die aggressiven Aktionen, die zu diesem Ergebnis geführt haben, kann der Mannschaft von "Eddy Merckx-Indeland" zugestanden werden. Was diese Sportler geleistet haben, war schon bemerkenswert. Das in Düren ansässige Team "Hergarden Cycleteam" konnte bei diesen Geschwindigkeiten nicht mehr mithalten. Obwohl diese Fahrer keine Profifahrer sind, schaffte es noch ein Akteur achtungsvoll ins Ziel.

"Rund um Düren" in Kreuzau beim Rundkurs
"Rund um Düren" in Kreuzau beim Rundkurs

Den glücklichsten Ausgang konnte das Stolberger Team "Eddy Merckx-Indeland" trotzdem nicht feiern. Sieger wurde Michael Schweizer (Nutrixxion), der sich kurz vor dem Ziel per Sprint vom führenden Feld lösen konnte. Die weiteren Sieger auf Platz zwei und drei waren Lammertink (Cycling Team Jo Piels) und Andreas Stauff (Eddy Merckx-Indeland). Das Rennen fand seinen Abschluss nach gut -dreieinviertel Stunden. Bei der anschließenden Siegerehrung erklärte Michael Schweizer im Interview, dass er die Rureifel häufig als Trainingsrevier genutzt hat und sich hier bestens auskennt. Zum Abschluss des Radsporttages in Kreuzau übernahm er das Siegerband und stellte sich dem Fotofinish der Medien. Die ortsansässigen Hauptsponsoren sicherten für das Jahr 2013 weiterhin ihre Unterstützung zu. Viele der 520 Rennradfahrer vom 79. Rund um Düren werden das nicht mehr gehört haben, waren sie bereits auf dem Heimweg, als kurz drauf auch noch Regen einsetzte und den Renntag beendete.


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