Dahlemer Binz-Weißer Stein

Flugplatz Dahlemer Binz
Flugplatz Dahlemer Binz

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Bei dem Namen "Weißer Stein" handelt es sich um ein sehr bekanntes Wintersportgebiet der Eifel, das auf fast 690 Metern Höhe liegt. Bei Ansicht der Anlagen, in Form von Skiliften, wird schnell klar, dass die Eifel nur ein Randgebiet dieses Sports ist. Alles wirkt klein und wenig pompös.
Für Rennradfahrer heißt das im Sommer, immer an eine leichte Jacke denken. In dieser Region kann es gut und gerne auch einmal 5 Grad kälter sein als im Tal. Ein schneller Regen-Schauer kann ebenfalls vorkommen.
Bevor es hoch hinausgeht, beginnt die Tour über ruhige Feldwege absolut verkehrsarm. Die Blicke in die schöne Eifel machen Freude auf mehr und so soll es auch kommen. Bis Kommern bleiben die Feldwege in der Oberhand, ab Mechernich geht es dann über die bekannte B477-Bundesstraße weiter. Die parallel verlaufende Autobahn stellt sicher, dass der Verkehr stets gemäßigt bleibt. In der Höhe von Nettersheim bekommt dann diese Tour ihre wahre Schönheit. Auf dem nun angekommenen Hochgebiet ergeben sich sehr schöne Ausblicke kombiniert mit Waldstücken und sich wandelnden Berg-Ansichten. In der Ortschaft Schmidtheim geht es über einen weiteren Feldweg zum Flugplatz "Dahlemer-Binz". Das ein oder andere startende Sportflugzeug belohnt für die Mühe der "Anreise".

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Topologie: Die Tour beginnt erst einmal gemäßigt. Nach einer kurzen Abfahrt hinter der Ortschaft "Kommern" geht es stetig bergauf. Auf dem Weg nach Nettersheim kommen ein paar kurze Steilstücke mit knapp 10 Prozent Steigung hinzu. Bei der Ankunft am "Dahlemer Binz" zeigt der Höhenmesser stolze 580 Meter an. Durch die leichten kaum erkennbaren Anstiege werden die nächsten Kilometer phasenweise mühselig, einige Frostschäden im Teer verlangen Aufmerksamkeit. Das Dach der Tour ist am "Weißen Stein" erreicht. Die Schilder weisen den Weg zu den Skianlagen. Eine kurze Rast kann ich auf jeden Fall empfehlen. Ein Restaurant war verfügbar. Auf der Höhe der Skilifte gehen die Blicke gehen phasenweise bis weit nach Belgien hinein. Diese Tour ist nicht von ständigem Auf- und Abfahrten anderer Eifeltouren geprägt. Die Heimfahrt startet im Express Tempo Richtung Hellenthal. Die Straße fällt stetig und ist gut ausgebaut und meist gerade. Es besteht die Möglichkeit, für 12 Kilometer in ein Zeitfahrtempo der Extraklasse einzusteigen. Schneller als auf diesem Streckenstück geht es fast nicht mehr. Der zweispurige Anstieg auf der Gegenspur spricht nicht für viel Verkehr, wertet die Strecke aber deutlich ab. Die letzte Welle fahren wir von Blumenthal nach Frohnrath auf einem sehr schönen Feldweg, bevor die Tour gemütlich ausklingt.

Straßen: Der Start geht über Feldwege und im weiteren Verlauf über ruhige Landstraßen. Wie bereits erwähnt, ist die Abfahrt nach Hellenthal in Ordnung aber kein Highlight. Ab einer Höhe von 500 Metern ist das Potential von Frostschäden erhöht, daher sollte gerade bei hohen Geschwindigkeiten in der Abfahrt ein genauer Blick auf den Asphalt erfolgen. Die Feldwege sind im guten bis befriedigendem Zustand, stellen aber für ein Rennrad keine bedenklichen Hürden dar. Das Stück zwischen Hellenthal und Blumenthal ist der verkehrsreiche Abschnitt der Tour, der sich leider nicht umfahren lässt.

Sehenswürdigkeiten: Altstadt in Kommern (nicht in Tour angefahren - ca. 1 Kilometer entfernt), Bergbaumuseum Mechernich, Wassermühle in Weyer, Altstadt Nettersheim, Zentrum von Marmagen, Flugplatz Dahlemer Binz, Aussichtspunkt und Skianlagen rund um den "Weißen Stein", Oleftalsperre in Hellenthal (ca. 1 Kilometer von Tour entfernt),

Verpflegung: Ab der Ortschaft Kommern gibt es immer wieder Restaurants und Kaffees. Besonders hervor tun sich die Ortschaften Kommern, Mechernich, Nettersheim, Marmagen, Hellenthal und Kall. Da die Tour Kondition erfordert ist es auf jeden Fall notwendig, genügend Getränke und auch einen Müsli-Riegel mitzunehmen.