Zülpich-Rureifel-Müllenberg

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Der erste Höhepunkt kommt gleich zum Start der Tour. Der Abstecher an den Lago-Beach in Zülpich. Im Jahr 2014 fand hier 7 Monate die Landesgartenschau von NRW statt. Der Zülpicher See wurde komplett neu angelegt und bietet heute Wassersportlern, Badegästen und Erholung suchender Menschen von Nah und Fern eine Verweilmöglichkeit. Um den See wurde ein komplett neu angelegter geteerter Weg angelegt, den ich zum größtgen Teil in diese Tour eingebaut habe. Ein ausweichen über die nicht weit entfernte Straße ist jederzeit möglich. In der Woche sind aber nur wenig Wanderer unterwegs und drücken negativ auf die Geschwindigkeit. Danach geht es erst einmal auf komplett ruhigen Straßen weiter. Die Eifel öffnet sich und die ersten Steigungen beginnen in Höhe der Ortschaft Schwerfen, erst einmal sind sie aber nicht besonders fordernd. Hinter der Stadt Kommern beginnt die Eifel mit einigen Anstiegen, die aber alle einstellige Prozente bieten. Kommen wir zurück in den Kreis Düren werden die Höhendifferenzen größer und die Fahrt zum Ort Wolfgarten ist mit 150 Höhenmetern dann schon erwähnenswert. Den so beliebten Anstieg nach Maria Wald nehmen wir heute als Abfahrt und erfreuen uns über die bergauf Fahrer, bevor im Ort Hausen das Finale am Müllenberg beginnt.

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Topologie:
Die Ortschaften in der Mechernicher Eifel, wie z.B. Hostel und Glehn, sind klein und bieten für diese Eifel-Region das typische Gebirgs-Verhalten mit ständigen Tempo-wechseln zwischen Auf- und Abfahrten. Ab Düttling geht es dann erstmals mit einer längeren Steigung in den Nationalpark. Die Topologie ist gut aber nicht überfordernd. Erwähnenswert ist der letzte Berg dieser Tour. Auf den Straßenschildern stand "Zum Müllenberg", somit gehe ich davon aus, dass der Anstieg mit seinen bis zu 15 Prozent Anstieg, so heißt. Ein Rennrad-Fahrer meinte einst zu mir, es sei der Berg der "Unvernünftigen" :-). Der mittelmäßig ausgebaute Feldweg ist die steilste Kombination aus dem Heimbachtal heraus. Ich möchte euch diesen auch nur bergauf empfehlen, da der Weg einige Frostschäden aufweist. Die Aussicht ist eigentlich nur auf den Wald fixiert, dafür kann der Puls bei entsprechender Lust schon auf Spitzenwerte getrimmt werden. Auf der maximalen Höhe von 360 Metern angekommen, geht es zurück in die Zülpicher Börde.

Straßenzustand: Manche Nebenstraße in der Mechernicher Eifel ähnelt einem Feldweg, Auch das Verkehrsniveau ist genau so zu beschreiben. Der Teer ist von grober Struktur und für den Winter besser geeignet, als zum Radfahren. Ein Problem sind sie in keinster Art und Weise. Die Höhenstraße nach Nideggen Berg erfordert aufgrund von Frostschäden etwas Aufmerksamkeit. Die Feldwege sind ebenfalls alle in der Rennrad-Norm. Aufgrund einer Baustelle musste ich vor der Ortschaft Hostel einen Alternativen Weg zur gesperrten Straße suchen und habe dies über einen Feldweg gefunden. Landschaftlich interessant hat er zwei kurze fast Schotterstücke im Gepäck die aber nur ca. 20 Meter lang sind. Wie schon gesagt, ihr könnt diesen Bogen auslassen und direkt nach Hostel fahren. Feldwege sind nicht übermäßig stark in diese Tour eingebaut, daher liegt der Schwerpunkt auf ruhigen Landstraßen, die Region rund um Mariawald Wald ist von etwas mehr Verkehr geprägt. Am Wochenende leider auch von Motorrädern.

Sehenswürdigkeiten: Die Lago Beach am Zülpicher See ist nicht nur mit vielen Bänken bestückt, es gibt genügend Blickpunkte zum Genießen. Die darauffolgenden Tour-Stationen sind für den Tourismus nicht interessant, als Radfahrer bist du erfreut über Ruhe und tollen Ausblicke. Erst als das Schild zur Begrüßung im Nationalpark Eifel, hinter Düttling, erscheint, beginnt die Touristenregion Rureifel, die von Wolfgarten, Maria Wald und durch das Heimbach-Tal weiter geht. Für alle nicht ortsansässigen Rennradler ist ein Stopp in Heimbach empfehlenswert. Die Burg Hengebach und die Innenstadt laden zum Verweilen ein. Auf der Heimfahrt kann ein Abstecher zum Neffelsee in Geich einen gemütlichen Ausklang bieten. Er kann aber nicht umfahren werden und bietet keine Verpflegung.

Verpflegung:
Zwischen Zülpicher See und Heimbach gibt es nur wenige Einkehrmöglichkeiten, daher nicht auf eine kleine Stärkung im Trikot verzichten. Die Rureifel ist ein beliebtes Erholungsgebiet und Heimbach ist das Zentrum des Nationalparks und kann jegliche Art der Verpflegung bieten. Ab Hausen ist dann wieder Selbstverpflegung angesagt.