Zu den Erftauen

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Die Erft ist doch ein eher beschaulich und kleiner Fluss. Das dieser in der Region rund um Kerpen teilweise aufgestaut wird und mit einer schönen Promenade versehen wurde ist das Highlight der Tour. Ein ca. 5 Kilometer langes durchweg geteertes Teilstück bietet Spaß abseits vom Verkehr. Die Tour verläuft fast ausschließlich über ruhigen Asphalt. Die Erftauen sind ein sehr schönes Naherholungsziel, dass von Wanderen und Radfahrern gleichermaßen genutzt wird. Wir reden nicht von einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, die aber durchaus vor und nach den Erftauen mit eingebaut werden kann. Die Blicke in die Eifel begeistern auf der Rückfahrt und spornen an, den Durchschnitt anzuheben und noch einmal alles zu geben.

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Topologie:
Eine Tour für Jedermann und mit jedem Fahrrad. Es kommen keine Überraschungen oder übermäßigen Anstrengungen zustande. Die Tour ist auf Geschwindigkeit ausgelegt. Nennenswert Anstiege gibt es nicht. Die Empfehlung richtig sich an jede Gruppe von Radfahrern die Spaß und Trainingsreize zum Formaufbau suchen.

Straßenzustand: Es gibt keine gefährlichen Streckenabschnitte. Feldwege laden immer etwas mehr zur Aufmerksamkeit ein, als gut ausgebaut Straßen. Bis auf einzelne Wurzelschäden an der Erft, gab es keine Beanstandungen.

Sehenswürdigkeiten: Der Fliegerhorst in Nörvenich trägt den weit verbreiteten Namen "Boelke". Er ist bereits 1954 eröffnet worden und ist Teil der Gemeinde Nörvenich. Bereits im Jahr 2009 durfte der erste Eurofighter in Deutschland auf diesem Gelände landen. Der modernen Flugtechnik ist es zu verdanken, dass die Zukunft des Betriebsgeländes als gesichert erscheint. Wer die Tour nur ein wenig verlässt bekommt einen schönen Einblick in die ca. 3 Kilometer lange Start- und Landebahn der Bundeswehreinrichtung. Wir verbleiben danach Kilometer lang auf Feldwegen, die eine Schneise für Radfahrer in Richtung Eifel darstellen. Motivierter Gegenverkehr ist daher mit von der Partie. Die Erftauen werden, vor Gymnich, von einem gut ausgebauten Wegweiser frühzeitig angekündigt. Vorbei an einem Falknerhof geht es rasch an den schönen Fluss mit zahlreichen Bänken und wechselnden Panoramen. Auf dem Rückweg kann in Höhe Erftstadt-Konradsheim, das gleichnamige Schloss besichtigt werden.

Verpflegung:
An den Erftauen gibt es keine direkten Restaurants oder Kaffees. Beim Verlassen der Strecke gibt es ausgeschilderte Einkehrmöglichkeiten in den nahegelegenen Orten. Die Topologie und Länge der Tour ist überschaubar, so dass sie auch als Abendausflug genutzt werden kann. Ein kleiner Snack reicht aus, um den Körper bei Laune zu erhalten. Im Sommer ist aufgrund von fehlenden Waldabschnitten schwitzen angesagt.