Hochwasserauswirkungen

Stand vom 20.02.2022

Hallo Radsportfreunde,

das Hochwasser vom 14.07.2021 ist immer noch in aller Munde und Schäden innerhalb der Ortschaften gut sichtbar. Speziell an Gebäuden sind vielerorts noch Glas und Steinschäden zu erkennen. Des Weiteren zeugen auch Außenanlagen von Häusern oder Freizeiteinrichtungen von der Schwere der Flut.

Die besonders betroffenen Gebiete an der Ahr, Erft, Urft, Olef und Swist haben noch eine lange Reise vor sich. Am schlimmsten ist immer noch das Ahrtal betroffen. Danach folgt die Region Erftstadt-Blessem und alles in der Gegend um Bad-Münstereifel und Euskirchen. Hier wird es noch Jahre dauern, bis es wieder normaler wird. Die Katastrophe, sie lebt hier leider noch weiter!

Es muss noch viel gemacht werden, es wurde aber auch schon viel gemacht, daher muss ein Besuch dieser Regionen nicht mehr immer ausgeschlossen werden. Eine Behinderung der Bauarbeiten, egal in welcher Art und Weise, darf es nicht geben. Doch viele Hotels und Restaurants werden in diesem Sommer Umsatz brauchen und freuen sich auf einen Besuch. Bitte besucht die entsprechenden Homepages und holt euch die notwendigen Informationen.
Die Straßen und auch die meisten Brücken sind wieder intakt oder teilweise erneuert und können genutzt werden. Ausweichverkehr aufgrund von Sperrungen einzelner Straßen gibt es keinen mehr.
Tourenvorschläge durch das schöne Ahrtal werde ich bis auf Weiteres keine einstellen. Die vorhandenen werden wohl kaum so zu fahren sein, wie sie beschrieben wurden. Ich werde in 1–2 Jahren neue aufzeichnen und einstellen. Der Ahrradweg ist komplett weggespült und ob er jemals wieder flächendeckend aufgebaut wird, steht noch nicht fest. Das Erdreich dazu ist schlicht und ergreifend weg. Das Erdreich mitunter verseucht.

Ich bitte um Verständnis, dass kleine Beeinträchtigungen meiner Touren geben könnte. Für den Kreis Düren und Euskirchen sind sie, wenn überhaupt, klein.
Ich möchte hiermit auf jeden Fall wieder eine Empfehlung zum Rennradfahren in der Nordeifel geben.

Es bleibt abzuwarten, wie viel Geld für das erneute Teeren von Feld- und Radwegen aufgebracht werden kann. Diese Hauptseite hier bleibt länger bestehen und Neuigkeiten werde ich euch auch weiterhin mitteilen.

Ich habe bei meinen eigenen Bildern auf Orte und Häuser verzichtet und möchte einfach darstellen, was hier in der Eifel und im Rheinland passiert ist, ohne das Leid der Menschen zu zeigen. Flüsse haben ein 100–150-faches Wasservolumen ihrer normalen Pegel bekommen, das ist die wirkliche Katastrophe, die ihresgleichen sucht. Wie schon gesagt, der wunderschöne Ahrradweg ist meistens komplett weggeschwemmt worden. Bleiben wir respektvoll und helfen, wo wir es können, damit irgendwann eine neue Normalität entstehen kann.

Kurz zusammengefasst:
Die Regionen um die Flüsse Urft, Olef, Kall und Inde befinden sich im Wiederaufbau und werden in den nächsten Monaten wieder nutzbar sein. Die Ahregion wird sich noch lange im Aufbauprozess befinden. Es gilt weiterhin zu spenden oder Hilfe zu leisten, wo es nur geht.

Einblicke nach der Flut

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