Rund um Dueren 2011

Highlight im Jahr 2011 "Rund um Düren" in Kreuzau
Highlight im Jahr 2011 "Rund um Düren" in Kreuzau

Rennverlauf vom 78. Rund um Düren am 17.04.2011

Der Radklassiker "Rund um Düren" erlebte seinen Schlussspurt erstmalig im 8 Kilometer entfernten Nachbarort Kreuzau. In der Kreisstadt Düren wurde ein Trödelmarkt bevorzugt, und somit musste ein neuer Start- und Zielort gefunden werden. Erleichtert waren alle Verantwortlichen, dass es in Kreuzau gelungen ist, dieses Radrennen fortzuführen. Eines kann auf Anhieb festgehalten werden, die Rennatmosphäre, Zuschauer und örtliche Gegebenheiten waren in Kreuzau nahezu perfekt. Es hat wirklich richtig Freude gemacht, das Fieber "Radsport" so kennenzulernen. Dieses Radrennen sollte für mich in der Zukunft in Kreuzau bleiben. Die Straße vor dem Siegerpodest war mit hunderten Menschen komplett gefüllt. Somit schallte kräftiger Applaus, als der Niederländer Rikke Dijkxhoorn als schnellster Mann des Tages geehrt wurde. Im Rennverlauf konnten sich auf den ersten Eifelhöhen eine achtköpfige Fahrergruppe absetzen und ihren Vorsprung kontinuierlich beibehalten. Die Verfolger konnten den Abstand im Kreuzauer Rundkurs merklich verkleinern, zum Anschluss kam es jedoch nicht mehr. Somit wurde das Rennen um 16:17 Uhr nach 131 Kilometern und einem schnelleren Rennverlauf als im letzten Jahr beendet.

Noch 100 HM unterhalb der Bergwertung - Bergstein
Noch 100 HM unterhalb der Bergwertung - Bergstein

Abschließend noch ein paar Daten zum Rennen:

Es gingen morgens nach den Präsentationen der Mannschaften insgesamt 200 Rennfahrer aus 27 Teams an den Start. Diese beendeten das Rennen nach drei Stunden und 15 Minuten mit über 40 Kilometern Durchschnittsgeschwindigkeit. Es kam zu einem Sturz des bekannten "Rund um Köln" Gewinners David Kopp, der aber glimpflich verlief. Die weiteren ausgetragenen Rennklassen waren U13, U15, U17, U19, Männer C, und Elite 3.3. Im Eliterennen konnte unter den ersten 25 Siegern kein Fahrer aus den lokalen Dürener Teams Stellung beziehen. Das Wetter war in diesem Jahr mit 17 Grad und weitgehenden sonnigen Abschnitten nahezu ideal. Der steilste Anstieg war in Rollersbroich mit 12 Prozent, der längste Anstieg endete nach 3,5 Kilometern in Bergstein. Beide Streckenprofile wurden zweimal durchfahren. Ein besonderes Lob gebührt den Organisatoren des Rennens mit seinen Helfern, die dieses Event erst möglich gemacht haben. Die Sponsoren sollten dabei nicht unbeachtet bleiben.
Weitere Informationen unter RSV-Düren.

Der Anstieg nach Bergstein
Der Anstieg nach Bergstein
Der Rundkurs zeigte einen spannenden Rennverlauf
Der Rundkurs zeigte einen spannenden Rennverlauf