3Rides Festival Aachen

Baldige Fertigstellung

Internet: 3rides-festival.com
Bewertung Strecke: ***
Organisation: ****
Streckenangebote: bis 165 KM (Grand Fondo)
Höhenmeter: Bis ca. 2500HM
Kondition: *****
Verpflegung: ***
Gefahren im Jahr: 2022
Gesamtnote: ****
Zeitpunkt: Mitte Mai
Download GPS: folgt noch

Ein Höhepunkt der Ausfahrt ist das Vossenacker Tal
Ein Höhepunkt der Ausfahrt ist das Vossenacker Tal

Etwas Neues auf die Beine stellen, das war die Idee der Organisatoren vom "3Rides Festival Aachen". Wie man über sich selber gesagt hat, den Boom Radsport einfach in eine Messe mit organisierten Ausfahrten stecken und den Menschen das Verkehrsmittel Fahrrad öffentlich an Herz legen. Dass es dabei mit bis zu 165 Kilometer und über 2500 Höhenmetern so richtig zu Sache ging, durfte gleich nach den ersten Kilometern klar geworden sein.

Ein buntes Messegelände mit 20.000m²
Ein buntes Messegelände mit 20.000m²

Die Strecke verlief durch einzelne Stadtteile von Aachen bis nach Stolberg, bevor das Tor zu Eifel weit offen stand. Der Höhenmeter arbeitete dabei mächtig und das Auge für Naturliebhaber konnte sich so richtig begeistern. Die Strecke, sie verlief innerhalb der Eifel bis auf einige wenige Abschnitte immer über wenig oder mittel befahrene Straßen. Einige Ampeln nach dem Start waren ein Ärgernis, aber kein Problem. Die Verpflegungsstationen waren mit 5 Stationen gut gewählt, gut zu finden waren sie leider nicht. Hier steckt noch Optimierungsbedarf für die Zukunft.

Das Chio Reit-Station
Das Chio Reit-Station

Als die Müdigkeit einsetzte, wurde das Stadtgebiet von Aachen wieder erreicht. Es wird wohl kaum eine Stadt in Deutschland geben, wo Stadt und Land so dicht zusammen liegen. Jetzt noch eine Hauptverkehrsstraße und einen Kilometer weiter unberührte Natur. Gerade zum Ende hin waren ein paar Gefahrenstellen vorhanden und verlangten nach Aufmerksamkeit. Mit ca. 10000 Besuchern und verschiedenen Events im Rennrad, Mountainbike oder auch mit E-Bikes, war für jeden etwas dabei. Die Messe war gut und übersichtlich aufgebaut, Getränke und Essen reichlich vorhanden.

Start der verschiedenen Events
Start der verschiedenen Events

Fazit: Hier wurde ein neues Event geschaffen, dass erst einmal immer ein Risiko für den Veranstalter darstellt. Der Aufwand und die Lokation waren sehr hoch und schön anzusehen. Alle Verantwortlichen waren stets höflich, hilfsbereit und standen hinter ihrem geschaffenen Projekt mit Fleiß und Eifer. Für den Preis von 80 Euro gab es ein Trikot und weitere Utensilien zum Verzehr und Pflege. Der Kostennutzen Effekt ist aber noch angemessen. Die Beschilderung und auch die Strecke beim Wiedereintritt von Aachen müsste überdacht werden. Dunkelblaue Schilder sind nicht immer gut zu finden. Gleiches gilt für die Verpflegung, die teilweise im jeweiligen Ortsbild unterging. Es gibt Verbesserungen und die angestrebte Teilnehmerzahl von 30.000 wurde leider nicht erreicht. Ob das ausreicht, einen zweiten Anlauf im Jahr 2023 zu nehmen, wird sich zeigen. Ich würde es mir sehr wünschen und auch empfehlen. Sportliche Veranstaltungen wie diese haben ein Alleinstellungsmerkmal und schaffen Gemeinschaft im Fortbewegungsmittel Fahrrad, das immer wichtiger wird. Das zeigte auch die Anwesenheit einiger ehemaliger Radsportler aus der Eliteklasse.

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