Brück-Bergstein

Kreis Düren
Kreis Düren

Wie so häufig in der Rureifel wird die Stadt Nideggen häufig als Tor zur Eifel gewählt. Nach der Abfahrt und Ankunft in Brück kann es ab sofort nur noch bergauf gehen. Die Burg Nideggen thront hoch auf dem Berg mit einem eindrucksvollem Panorama. Bevor es weitergeht, kann im zentralen Kreisverkehr abgestimmt werden wie es mit der Tour weitergeht. Die Frage ist, welche der beiden Anstiege jetzt der einfachere oder schönere ist. Brück und der bald folgende Ort Zerkall liegen im wahrsten Sinne des Wortes im Loch. Die meisten Rennradfahrer entscheiden sich für Schmidt. Ich finde aber Bergstein nicht weniger attraktiv, vor allen Dingen, weil es weniger Verkehr gibt und der Berg nicht besser für das Aufbau-Training sein könnte. Mit konstant 6 Prozent Steigung ist er optimal aufgebaut.
Er baut ein Bindeglied zwischen Düren und der Rureifel auf und lässt damit viele Möglichkeiten der Tour- und Berggestaltung zu. Der Ausblick ist wie so häufig in der Eifel nur vom durchschnittlichen Charakter geprägt, Es bleibt dem Fahrer aber nicht verborgen, wie schnell an Höhe gewonnen wird. Es ist somit nur eine Frage von ein paar Minuten bist die Schmidter Hochebene wahrgenommen werden kann.

Ein Blick zurück am Gipfel bei Bergstein
Ein Blick zurück am Gipfel bei Bergstein

Bei Bergstein ist der schlimmste Teil Geschichte und es erfolgt nur noch ein leichter sporadischer Anstieg nach Brandenberg. Mit einem leichten auf und ab kann es bis nach Kleinau weitergehen.
Der Verkehr bleibt moderat, bis auf einige Motorradfahrer am Wochenende bleibt der Pass trotzdem immer gut befahrbar und ist straßenseitig gut ausgebaut. Ein paar vorhandene Frostschäden fallen ebenfalls nicht sonderlich aus dem Rahmen.
Mit zunehmender Höhe steigen die Ausblicke, die auf den zwei vorhandenen Parkbuchten intensiver genossen werden können. Leider geht der Rhythmus damit verloren, aber die doch geringere körperliche Anforderung bringt das nach dem Restart schnell wieder ins Lot. Der Aufstieg nach Bergstein ist auch im Sommer bei hohen Temperaturen gut zu nehmen.
Der Berg war jahrelang einer der Meilensteine beim Radklassiker "Rund um Düren", die ihn bis zu dreimal nehmen mussten. Ab 2015 wird er aber nur noch "Downhill" genutzt. Die Serpentinen bieten schon etwas Passfeeling und entschädigen für die Mühen.