Maria Wald

Kreis Düren
Kreis Düren

Der wohl bekannteste Anstieg in der Dürener Rureifel ist der zum Kloster "Maria Wald". Es gibt nicht viele Anstiege in der Nordeifel, die vom Streckenverlauf her, Pass-Feeling vermitteln, Maria Wald kann das. Gestartet wird vom Zentrum des Nationalparks in der Stadt Heimbach.

Gleich hinter dem Abzweig kommt eine 20 Meter lange Kopfsteinpflaster Passage, die das Startsignal zu den 300 Höhenmetern einleitet. Eng windet sich die Straße um die Felsen, bevor nach ca. 1 Kilometer nur noch im Wald gefahren wird. Ausblicke in das schöne Heimbachtal bleiben nicht viele offen. Die Steigung bis zum Kloster bewegt sich um ca. 6 Prozent, übersteigt nicht die 8 Prozent Marke.
Der Rastplatz Henriette Platz, der ziemlich mittig vom Pass liegt, entschädigt für die Mühen, allerdings muss die Straßenseite gewechselt werden und der Rhythmus geht damit leider verloren. Die meisten Einheimischen verzichten auf den Ausblick, Urlaubern möchte ich ihn empfehlen. Da der Abzweig im Kurvenbereich liegt, solltet ihr erst ein paar Meter weiter hochfahren und danach wenden.

Ausblick beim Henriette Platz auf halber Höhe
Ausblick beim Henriette Platz auf halber Höhe

Nach dem Klosteranblick folgt ca. 1 Kilometer später der max. Anstieg mit 10 Prozent Steigung. Wer möchte kann dieses Stück mit Tempo gehen, denn danach ist das schlimmste vorbei, noch ein paar kleine Zwischenanstiege und das Ziel Wolfgarten ist erreicht.
Maria Wald ist in der Umgebung mit Abstand am meisten besuchte Anstieg von Rennrad-Fahrern. Es ist ein muss eines Rennradfahrers aus dieser Umgebung ihn regelmäßig als Leistungskurve einzubauen. Nach dem der Ferienpark "Eifeler Tor" fertigstellt wurde, gesellen sich auch immer mehr Holländer hier herauf.
Am Kloster Maria Wald gibt es eine sehr gute Erbsensuppe.

Beachtet bitte, dass Maria Wald auch seinen Reiz bei Motorradfahrern gefunden hat, an den Sommerwochenenden, besonders Sonntags, würde ich die Befahrung nur eingeschränkt empfehlen.
Die Straße ist im guten Zustand.