Obermaubach-Brandenberg

Kreis Düren
Kreis Düren

Landschaftliche Gegebenheiten genießen und mit sportlicher Herausforderung kombinieren, das könnte die Kurzfassung von dieser anspruchsvollen Steigung darstellen. Die Nordeifel ist nicht geprägt von Anstiegen im zweistelligen Bereich. Das es anders geht, zeigt der schöne Anstieg nach Brandenberg. Die meisten Radfahrer nehmen die Anfahrt von Kreuzau oder Gey Richtung Straß auf sich.

Der Pass ist einfach zu finden. Gleich hinter dem Seeparkplatz in Obermaubach wird rechts Richtung Kirche abgebogen. Ab diesem Teil beginnt die Steigung und erreicht bereits im Ort die 10 Prozent Marke und behält diese für die nächsten 400 Meter bei. Zum Ende der Ortschaft Obermaubach fällt sie bis auf 2 Prozent ab. Nach dem Ortsausgangsschild kommt der steilste Teil des Anstieges, der beim Erreichen des Waldes beginnt. Nach ca. 70 Meter sind die 15 Prozent Geschichte und wir verbleiben bis wir auf Endhöhe von 400 Meter angekommen sind im Bereich von 8 - 10 Prozent. Es gibt eigentlich keine Verschnaufpausen.

Gleich hinter Obermaubach kommt das steilste Stück
Gleich hinter Obermaubach kommt das steilste Stück

Damit dürfte diese Straße mitunter einer der steilsten im Kreis Düren sein. Je nach mentaler Einstellung kann die eigene Leistungsfähigkeit getestet werden. Der Anstieg verläuft fast ausschließlich im Wald. Hervorzuheben ist der sehr schöne Ausblick über die gesamte Rureifel bis in den Kreis Aachen hinein, so bald die Ortschaft Brandenberg auftaucht.
Die ruhige Straße fand ihr Highlight im Jahr 2002 als der "Giro de Italia" zur Rureifel gekommen ist. Der damalige Anlass war die Einführung des Euros. Die Straße wurden mit den damaligen Idolen des Radsports wie z.B. Pantani geschmückt.

Bei der Ankunft in Brandenberg gibt es unzählige Möglichkeiten der Tourengestaltung. Es bietet sich das Vossenacker Tal oder der Aufstieg nach Nideggen-Schmidt an. Damit dürfte das Bergtraining auf jeden Fall gut angelaufen sein und es folgt ein welliges auf und ab. Aufgrund der etwas versteckten und schwerer zugänglichen Lage, ist der Pass längst nicht so frequentiert wie z.B. der Anstieg von Heimbach nach Maria Wald, oder Heimbach nach Schmidt. Vor Bergstein gibt es einen Segelflugplatz, der zur Besichtigung startender Gleitflieger als Rast genutzt werden kann. Gerade an Wochenende ist hier mitunter Flugbetrieb.

Pass ist auf folgenden GPS Tracks eingebaut:

Es liegt noch keine Tour vor - in Arbeit
Als Abfahrt zu finden unter: GPS: Bergtraining in der Rureifel