Rund um Düren 2018

29.04. aus Kreuzau:

Der RSV-Düren steckt sein Sponsoring in die Nachwuchsarbeit

Bevor ich in meinen Bericht einsteige, nur kurz der Hinweis, dass ich aufgrund des schlechten Wetters nicht bis Kreuzau gefahren bin. Die Bilder sind teilweise aus 2017. Da das Rennen immer einen Bericht wert ist, möchte ich auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten. Leider ist er etwas oberflächlicher und kürzer als gewohnt.

Es ist gute Tradition geworden, dass in diesem Jahr schon zum 8. Mal Kreuzau der Austragungsort für Rund um Düren ist. Das 1910 in Leben gerufene Rennen stellt Jugend und Nachwuchsarbeit in den Vordergrund. Vielleicht ist darin auch der Grund zu finden, dass der RSV-Düren über Jahre hinweg ein gutes Sponsoring mit gleichen Partnern betreiben kann. Der Vereinsvorsitzende "Sven Rehbein" hatte es auf einem Bericht in Facebook angedeutet, dass er von seinem Ziel, Schwerpunkt Jungendarbeit nicht abrückt. Die Zukunft des RSV-Düren steht auf stabilen Beinen.
Nicht nur die eigene Jugend setzt sich in Szene es nicht verwunderlich, dass viele erfolgreiche Radsportler der Zukunft erst in Düren auf sich aufmerksam gemacht haben. Ein Erfolg der Dürener Radidealisten.

Jugendarbeit ist Teil v. Radrennen "Rund um Düren"
Jugendarbeit ist Teil v. Radrennen "Rund um Düren"

In Zeiten wo das Geld von Firmen hart erarbeitet werden muss, ist die Anlage ein wichtiges und gut zu überdenkendes Invest.
Der Austragungstag der einzelnen Eliteklassen stellt neben den Herrn Klassen, auch die Schüler U13, 15 und 17 in Szene und ist damit ein großer Teil vom Radporttag. Die U13 und U15 Fahrer bleiben auf dem Rundkurs in Kreuzau, dagegen gehen die U17 wie auch die Elitefahrer A/B und C auf den anspruchsvollen Eifelkurs. Unweit von Kreuzau sind dabei direkt 10 Prozent Anstiege nach Kleinau zu bewältigen. Bergfestigkeit der Radsportler gehört mit dazu. Somit ist es nicht verwunderlich, dass im Rennen immer wieder Ausreißergruppen ihr Glück versuchen und dem Rennen die Spannung geben. War es in diesem Jahr schon außergewöhnlich, das 5 übergebliebene Ausreißer den Sieg für sich ausfahren konnten, auch wenn das Hauptfeld nur 4 Sekunden Rückstand hatte. Der Sieger hieß schließlich Jonas Rusch vom Team "Lotto-Kernhaus", gefolgt von Patrick Haller - "Heizomat-rad-net" - und Philipp Walsleben vom Team "P&S Team Thüringen".

Auf dem Rundkurs in Kreuzau
Auf dem Rundkurs in Kreuzau

Als zusätzliches Highlight versuchen die Dürener die Wartezeit bis zur Ankunft des Hauptfeldes mit Highlights zu befüllen. In diesem Jahr war es das Derny Rennen, wo motorisierte Fahrer die Rennradfahrer bis 60 Stundenkilometer im Windschatten hochpuschen. Auch Sven Rehbein, früher selber aktiver Teilnehmer von Düren, ließ sich diese sportliche Herausforderung nicht nehmen und belegt den 4. Platz. Er wie auch Peter Büsch päsentierten die tollen grünen Farben vom eigenen "Team Düren-Mini" by Rolf Horn, der das Rennen gewann. Das Team Düren hat seine Leistungen immer weiter optimiert und fährt nicht nur beim Heimrennen vorne mit. Eindrucksvoll belegte dies der 3. Platz von Stefan Cohnen in der A/B Klasse.
Wie schon erwähnt, war das Wetter in diesem Jahr nicht optimal zum Glück sind die angekündigten Unwetter ausgeblieben und größere Stürze ausgeblieben.
Rund um Düren ist und bleibt ein Event der Extra-Klasse für alle die den Radsport so lieben wie er ist.
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Die beiden Bilder wurden mit freudlicher Genehmigung der Sport und Eventfotografie "Ultrafoto" zur Verfügung gestellt.
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