Um den Rursee

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Der Rursee ist das Highlight in den Kreisen Aachen und Düren. Bei Rennradfahrern ist er sehr beliebt, da er neben den anspruchsvollen Steigungen auch immer wieder sehr schöne Ausblicke zur Verfügung stellt. Das diese Gegend ein Naherholungsgebiet ist, zeigen auch größere Hotelanlagen am Rurseeufer zum Beispiel in Einruhr oder Woffelsbach.
Die Tour startet erst einmal ruhig und mit mäßiger Steigung aus der Zülicher Börde und geht anschließend hinter Wolfgarten in eine rauschende Abfahrt. Gleich hinter Herhahn befinden wir im Nationalpark. Ein Abstecher zur Ordensburg "Vogelsang" ist natürlich gut möglich. Ab sofort wird der Rursee in Augenschein genommen. Erst hinter Woffelsbach geht es dann Bergauf auf eine Hochfläche mit schönen Fernblicken. Die nächste Abfahrt kommt gleich hinter Schmidt. Nach einer kurzen Einkehr in Schwammenauel geht es durchs Heimbachtal entspannt zurück.

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Topologie: Am Rursee ist für Rennradfahrer immer etwas los. Sie treten phasenweise in Scharen auf, weil sie alle die Berge samt ihrer kurzen oder auch längeren Anstiege besonders mögen. Wer den Rennradsport liebt, wird auch den Rursee lieben. Es muss nicht bei der beschrieben Tour bleiben, es kann auch über z.B. Kesternich, Simmerath oder Monschau weitergefahren werden. Der Anstieg von Bürvenich nach Wolfgarten verlangt gut und gerne 300 Höhenmeter Steigung ab. Er bleibt dabei aber mit 5-6 Prozent moderat. Feldwege bietet der Rursee nur wenige, sie bleiben aufgrund des Nationalparks naturbelassen.

Straßen: In der Woche ist die beschriebene Tour gut zu fahren, da es aber keine Ausweichrouten gibt, bleibt diese Tour auf jeden Fall immer lebendig. Ein teilweise gut ausgebauter Radweg auf der gegenüberliegen Spur des beschriebenen GPS Files kann den am Wochenende auftretenden Motorradverkehr etwas Linderung verschaffen. Die Abfahrt von Herhahn nach Einruhr ist mit Serpentinen aufgebaut und auch relativ schmal ohne Überholmöglichkeit für PKW.
Hinter Woffelsbach kann bis Schmidt der gut ausgebaute Radweg genutzt werden. Die Rückfahrt von Heimbach nach Schmidt verläuft identisch wie in anderen Kategorien bereits beschrieben. Hervorheben möchte ich den eingebauten Feldweg von Woffelsbach zurück nach Steckenborn, der nicht nur steil sondern landschaftlich sehr ansprechend ist. Er stellt ein Geheimtipp dar.

Sehenswürdigkeiten: Stadtkern von Gemünd, Ausblick in den Nationalpark-Eifel von der Herhahner Hochfläche, die Ordensburg Vogelsang, die Rursee-Orte "Einruhr, Rurberg, Woffelsbach, Hochfläche rund um Schmidt, der Schiffsanlegepunkt in Schwammenauel, Heimbach inkl. Burg Hengebach, das Heimbacher Tal zwischen Hausen und Abenden, Nideggen inkl. des historischen Stadtkerns und der Burg

Verpflegung: Kaum eine Tour in der Eifel bietet so viele Einkehrmöglichkeiten. Es gibt Kaffees, Restaurants, Imbisse in Gemünd, Herhahn, Einruhr, Rurberg, Woffelsbach, Schmidt, Schwammenauel, Ferienpark "Eifeler Tor", Heimbach, Heimbacher-Tal in den Ortschaften Hausen und Abenden und Nideggen möchte ich natürlich nicht vergessen. Die ersten und letzten 20 Kilometer Fahrkilometer bilden lediglich eine Ausnahme.

Hinweise für Touristen:
Möglichkeiten zur Übernachtung bieten Hotels am Rurufer von Einruhr, Rurberg, Woffelsbach, sowie der neu entstandene Ferienpark "Eifeler Tor" in der Nähe von Heimbach. Die Schiff-Anlegestelle in Schwammenauel bietet ebenfalls ein Seehotel. Einen Campingplatz gibt es in Rurberg, Woffelsbach, Heimbach und Nideggen-Brück. Die Stadt Heimbach und Nideggen verfügt ebenfalls über weitere Touristeneinrichtungen.

Das GPS File beinhaltet auch die Einkehr in die Ortschaften. Einheimische bleiben einfach auf den Landschaften und können die Tour somit etwas verkürzen und beschleunigen.