Bergtraining in der Rureifel

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Ist ein Training zur Vorbereitung auf ein größeres Event notwendig? Das geht auch in der Rureifel!
Die beschriebene Tour lässt fast keinen bekannten Berg dieser Region außer Acht. Die erste Welle geht über einen Feldweg nach Vlatten. Er steigt geradlinig an mit einigen Frostschäden, aber guter Aussicht. Der Pass zum berühmten Kloster "Maria Wald" stellt nur ein Einstieg dar. Die dargestellten Stichstraßen zur Urfttalsperre, Heimbacher Obersee und Badestrand Eschauel sind zudem die Touristenhöhepunkte dieser Region. Durch den flachen Tourstart und späteren Ausstieg täuscht das Bild der "nur" 1500 HM auf 100 Kilometern. Die Tour ist auf jeden Fall als anspruchsvoll einzustufen.

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Topologie: Nachdem die Zülpicher Börde verlassen wird, nehmen wir den sehr ruhigen und schönen Feldweg zur Kleinstortschaft "Walbig". Die Abfahrt nach Heimbach ist ein Genuss, bevor das Bergtraining beim Aufstieg nach Maria Wald beginnt. Auf der Kermeterhöhe geht es links ab zur Abfahrt "Urfttalsperre. Die Straße schlängelt sich 180 HM zum Hauptsee herunter. Nach einer kurzen Einkehr geht es über den selben Weg zurück, bevor die Abfahrt zur Schiffanlegstelle Schwammenauel beginnt. Bevor diese erreicht wird, kommt die nächste Stichstraße mit Abfahrt zum Eifeler Tor, die im weiteren Verlauf zum Heimbacher Obersee führt. Der spätere Anstieg wird mit etwas über 10 Prozent erstmalig richtig Kraft kosten. An der Schiffanlegestelle Schwammenauel kann noch einmal getankt werden, denn bereits 1,5 Kilometer hinter der Staumauer geht es hinauf nach Schmidt. Als wir im Zentrum angekommen sind, geht es per Stichabfahrt zum Badestrand Eschauel. Die genommene Abfahrt liegt im Wald und bietet nur wenige Ausblicke, dafür ist die Ankunft um so schöner. Die Rückfahrt mit erneut bis zu 12 Prozent fordert Einsatzwillen, bevor nach der Abfahrt von Schmidt Richtung Brück der letzte Anstieg nach Bergstein folgt. Bei der Ankunft auf der Hochfläche zeigt sich ein sehr schöner Rundumblick der für die Mühe entlohnt. Das Höhentraining findet mit der 12 Prozent Abfahrt nach Obermaubauch ein Ende.

Straßen: Der Zustand ist bis auf die üblichen Frostschäden in der Hocheifel völlig in Ordnung. Der Verkehr ist leider in der Rureifel immer mit dabei. Er hält sich aber in der Woche in Grenzen. An sonnigen Wochenenden, besonders an Sonntagen, kann es schon einmal ungemütlich werden, wenn sich Motorradfahrer niederlassen. Die Rückkehr von Kreuzau nach Soller zählt ebenfalls nicht zu den beliebtesten Straßen, bietet aber einen späteren Fluchtweg über einen gut ausgebauten Feldweg in Höhe Soller. Ab diesem Tourabschnitt kann durch den geraden und gut ausgebauten Straßenverlauf auf Tempo gefahren werden.

Sehenswürdigkeiten: Stadt Heimbach - Burg Hengebach, Kloster Maria Wald, Urfttalsperre - Nationalpark, Eifeler Tor, Obersee Heimbach, Wasserkraftwerk am Obersee, Schiffanlegestelle Schwammenauel, Badestrand Eschauel bei Schmidt, Rurstausee bei Obermaubach

Verpflegung: An allen beschriebenen Orten unter "Sehenswürdigkeiten" möglich. Im Frühjahr und Herbst ist es an der Urfttalsperre, Badestrand Eschauel sowie in Schwammenauel ruhiger. Ab Mitte Oktober endet der Schiffverkehr und startet wieder im März.

Hinweise für Touristen:
Möglichkeiten zur Übernachtung bietet der neu entstandene Ferienpark "Eifeler Tor" in der Nähe von Heimbach. Weitere Hotels und Unterkünfte gibt es in Heimbach selber. An der Schiff-Anlegestelle in Schwammenauel liegt das neu aufgebaute Seehotel. Einen Campingplatz gibt es in Rurberg, Woffelsbach, Heimbach und Nideggen-Brück. Die Stadt Nideggen verfügt ebenfalls über weitere Touristeneinrichtungen.