Von der Rureifel zum Tanzberg

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Die Rureifel ist mit Sicherheit einer der schönsten und bekanntesten Radsportreviere Deutschlands. So ist ein Ausflug ins Heimbachtal auch aus der Region Köln mit ca. 50 Kilometer noch erreichbar. Die Landschaft wird nie langweilig, hinter jeder Kurve öffnet und verändert sich das Tal. Die Rur bleibt immer in Blickweite und der ein oder andere Kanute leistet Gesellschaft. Es ist nicht zu viel versprochen, dass die Region zwischen Heimbach und Nideggen das schönste Tal im Kreis Düren darstellt. Danach kommt die schönste Passstraße im Kreis Düren und diese ist nicht weniger bekannt. Es geht hinauf nach Maria Wald. An Wochenenden quälen sich dutzende von Radsportlern hier herauf und schätzen die 300 Höhenmeter zum trainieren. Damit ist es nicht genug, denn der nächste Höhepunkt der Tour stellt der Aufstieg zum Tanzberg dar. Er liegt zwischen Sötenich und Keldenich auf einem wunderschönen Feldweg mit tollem Höhenausblick und grünen Wiesen. Danach geht es dann über Mechernich nach Satzfey zurück in die Zülpicher Börde um ruhig auszurollen.

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Topologie: Höhenunterschiede um die 1000 Meter sind für die Eifel normal und bilden einen guten Mittelwert. Diese Tour beinhaltet schon eher die längeren Anstiege. Der Weg nach Nideggen ist mit 6 Prozent Steigung schnell bewältigt und gut zu fahren. Geht es nach dem Heimbachtal nach Maria Wald hoch, wird es mit zu 10 Prozent schon sportlicher. Mit gleichen Steigungswerten wartet auch der Tanzberg, er verläuft aber eher ungleichmäßig, dafür aber mit tollen Ausblicken. Somit kommt diese Tour eigentlich mit zwei längeren Anstiegen aus. Eine rauschende Abfahrt erlebt der Fahrer auf dem Weg nach Gemünd, der den Tacho kurzzeitig auch über die 70 Kilometermarke lenken kann.

Straßen: Die Straßen sind absolut unauffällig und gut ausgebaut. Der Feldweg zum Tanzberg ist sehr gut. Es gibt weitere kleine Rad- oder Feldwege, die teilweise abseits der Straße verlaufen. Die Region um Gemünd fällt durch mehr Verkehr auf, hier bin ich komplett auf dem Radweg geblieben, auch wenn dieser teilweise auf der falschen Seite verläuft. Das Rurtal ist an sonnigen Wochenenden von Mai bis August deutlich belebt. Motorradfahrer machen es den Radfahrern schwer, die morgendlichen Stunden bieten noch Entspannung. Als Verkehrsberuhigung kann in Blens der Rurradweg nach Hausen benutzt werden, er bietet weitere sehr schöne Ausblicke.

Sehenswürdigkeiten:
Burg Nideggen und Hengebach (Heimbach), Kloster Mariawald, Burg Satzfey, Bergbaumuseum in Mechernich,

Verpflegung: Kaffees in Nideggen, Abenden, Hausen und Heimbach, Einkehrmöglichkeit in Maria-Wald, Wolfgarten, Gemünd, Kall und Mechernich