Rureifel-MariaWald-Gemünd

Rückblick auf das Gemünder-Tal (Kr. Euskirchen)
Rückblick auf das Gemünder-Tal (Kr. Euskirchen)

Möglicher Start: Gemeinde Vettweiß

Beschreibung: Die Tour startet über die Zülpicher Börde nach Embken und landet schließlich in Nideggen. Das Einrollen hat nun ein Ende und es geht weiter über die Serpentinen-Abfahrt nach Abenden und im weiteren Verlauf nach Blens. Ein kleines Stück Rur-Radweg und danach geht die Reise schnell nach Heimbach. Natürlich nehmen wir den Anstieg nach Maria Wald. Ein Kräftemessen mit weiteren Begleitern gehört zu dieser Tour einfach dazu. Nach 6 Kilometern Auffahrt geht es über Wolfgarten nach Gemünd ins Tal. Ab sofort verändert sich diese Route dahingehend, dass sie das Verkehrsstraßennetz verlässt und auf einen hervorragenden Feldweg ausweicht. Der Teer ist nur Durchschnitt die Aussicht lobenswert. Mit jedem hart erkämpften Höhenmeter steigt der Ausblick und wird für Eifel-Verhältnisse irgendwann imposant. Im Sommer wird dieser Berg zur Hitzeschlacht, da er komplett außerhalb des Waldes verläuft. Nach kurzem Aufenthalt in Herhahn geht es über Gemünd zur Wallenthaler Höhe um die Eifel danach Schritt für Schritt wieder zu verlassen.

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Topologie:
Der Anstieg nach Maria Wald ist im Umkreis von 50 Kilometern wohl jedem Radsportler bekannt. Nicht zu steil aber er fordert dich. Rein von den Höhenmetern her gemessen gibt es im Kreis Düren nichts besseres um Kondition aufzubauen ;-). Wer Passfeeling in der Eifel sucht ist hier genau richtig. Nach der Ortsdurchfahrt von Gemünd startet ein weiteres Highlight der Tour. Jetzt geht es vom Verkehr weg und über einen schönen Feldweg hoch nach Herhahn. Die Höhendifferenz beträgt 210 Meter. Nach der Abfahrt zurück nach Gemünd ist Ausrollen und genießen angesagt.

Straßenzustand: Im Rurtal und auch auf dem Anstieg nach Maria Wald ist alles ohne Einschränkungen befahrbar. Wer die Radwege nutzt sollte die Augen auf Geröll in den Kurven richten. Nach starkem Regen kann es hier zu einer Überraschung kommen (Abfahrt Nideggen-Abenden). Der in Gemünd genutzte Feldweg nach Herhahn ist in der bewohnten Region schlechter geteert. Aufmerksamkeit ist dann bei der Abfahrt nach Gemünd geboten, es gibt zwei Regenrinnen an den ersten Wohnhäusern. Ich sehe hier ein erhöhtes Sturzpotential, da das Gefälle noch andauert! Bitte beachtet zusätzlich, dass die Gegend zwischen Nideggen und Maria Wald an Wochenende stärker durch Verkehr belastet ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Motorräder. Ich habe innerhalb Gemünds den links verlaufenden Radweg benutzt. Der Verkehr bleibt fern, der Ausbau ist leider kaum erfreulich, da er gepflastert ist.

Sehenswürdigkeiten: Nideggen, Heimbach, Maria Wald, Gemünd, Aussichtsplattform von Herhahn, Wallenthaler Höhe

Verpflegung:
Zwischen Nideggen und Wallenthaler Höhe stets möglich. Wir bewegen uns in der Touristen-Hochburg der Nordeifel. In Herhahn auf dem höchsten Punkt gibt es eine sehr schöne Bäckerei.